
Finanzierung und Kosten
Finanzierung Ihrer Immobilie in Spanien
Sie können in Schweden keinen Kredit mit der spanischen Immobilie als Sicherheit aufnehmen, jedoch können Sie Eigentum in Schweden beleihen, um die Immobilie in Spanien zu kaufen. Sie können auch bei einer spanischen Bank einen Kredit für den Kauf der spanischen Immobilie aufnehmen.
Der Preis
Der von uns angegebene Preis ist der Preis, den der Verkäufer akzeptiert. Wenn Sie bereit sind, diesen Preis zu zahlen, kommt es in der Regel zum Geschäftsabschluss. Bietverfahren sind unüblich, und es kommt sogar vor, dass der Preis manchmal niedriger ausfällt als der angesetzte. Dies geschieht jedoch immer im Rahmen gemeinsamer Verhandlungen.
Reservierungsgebühr und Anzahlung
Beim Kauf einer Immobilie wird eine Reservierungsgebühr gezahlt und ein Reservierungsvertrag erstellt. Bei der Unterzeichnung des Kaufvertrags zahlen Sie eine Anzahlung, normalerweise 10 % des Kaufpreises, die auf dem Treuhandkonto Ihres Maklers oder Anwalts hinterlegt wird. Der Restbetrag wird bei der Übergabe gezahlt.
Beim Kauf einer Neubauwohnung wird ein Reservierungsvertrag direkt mit dem Bauherrn erstellt, und Sie zahlen eine Reservierungsgebühr von 3.000–6.000 €.
Zusätzliche Kosten
Zusätzlich zum Kaufpreis sollten Sie mit ca. 10–14 % an zusätzlichen Kosten in Form von Steuern, Notarkosten, Registrierungsgebühren sowie Anschlussgebühren rechnen. Die Höhe der Kosten hängt vom Kaufpreis und der Kredithöhe ab. Diese umfassen:
Steuern
Für neu errichtete Immobilien fällt eine Mehrwertsteuer von 10 % des Kaufpreises an sowie eine Stempelsteuer von bis zu 2 %. Für gebrauchte Immobilien fällt eine Grunderwerbsteuer von 8–10 % an, abhängig von der Region und der Höhe des Kaufpreises. Hier entfällt die Stempelsteuer.
Notarkosten
In Spanien ist bei der Übergabe des Kaufvertrags zwischen Verkäufer und Käufer stets ein Notar anwesend. Der Käufer trägt die Notargebühren. Die Gebühren variieren je nach Umfang und basieren auf dem Kaufpreis.
Registrierungsgebühren
Der neue Eigentümer muss im Grundbuch eingetragen werden. Die Kosten liegen normalerweise bei ca. 0,5 % des Kaufpreises.
Anschlussgebühren
Bei der Übergabe fallen Anschlussgebühren und/oder Gebühren für die Ummeldung von Abonnements für Wasser und Abwasser, Strom sowie gegebenenfalls Gas an.
Finanzierungskosten
Wenn es um die Finanzierung eines Immobilienkaufs geht, entscheiden sich viele für eine Hypothek bei einer spanischen Bank. In diesem Fall fallen zusätzliche Kosten an, abhängig vom Kreditbetrag und den Konditionen Ihrer Bank.
Grundsteuer
In Spanien zahlen Sie jährlich sowohl eine kommunale Grundsteuer als auch eine staatliche Grundsteuer, beide basierend auf dem Katasterwert. Der kommunale Steuersatz variiert zwischen den einzelnen Gemeinden und liegt bei 0,4–1,1 %, der staatliche bei ca. 0,25–0,5 %. Sie zahlen in Schweden keine Grundsteuer auf die spanische Immobilie.
Betriebskosten
Bei den Betriebskosten hängt es natürlich davon ab, um welche Art von Immobilie es sich handelt und wie viel Sie diese nutzen. Die Kosten umfassen unter anderem Gemeinschaftsgebühr, Strom und Wasser, Hausratversicherungsprämie und Grundsteuer. Die Betriebskosten zahlen Sie am besten per Lastschrift. Wir empfehlen, ein Bankkonto bei einer spanischen Bank zu eröffnen und Lastschrift sowie Online-Banking einzurichten. Mehrere der Kosten können dann per Lastschrift abgebucht werden, andere müssen Sie selbst über das Online-Banking bezahlen.
Gemeinschaftsgebühr
Die Gemeinschaftsgebühr (comunidad) umfasst die Reinigung und Instandhaltung der Gemeinschaftsflächen, beispielsweise Pool und Garten.
Weitere Dienstleistungen
Wertvolle Dienstleistungen und Informationen für alle, die eine Immobilie verkaufen oder kaufen möchten.
Digitale Besichtigung
Die digitale Besichtigung ermöglicht es Ihnen, auf unkomplizierte Weise den Immobilienmakler zu treffen und eine Besichtigung der Immobilie zu erhalten.
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